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Autor Thema: Zugriff von außen mit PC  (Gelesen 1002 mal)
eastward2000
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« am: 23.05.2011, 13:02:12 »

Hallo zusammen,

ich möchte mir ein vollständiges Navi installieren, eins habe ich gefunden, dazu muss ich aber in das Dateisystem des N900 eingreifen.
Wie greift man von außen auf das Gerät zu?

Danke.

Gruß
 
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Nokia N900 Forum
« am: 23.05.2011, 13:02:12 »

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dpShaker
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« Antworten #1 am: 23.05.2011, 15:11:17 »

Kommt drauf an was du unter "von außen zugreifen" meinst:

1. USB (-Wechseldatenträger)
N900 mittels USB Kabel mit dem Rechner verbinden. Dann sollte beim N900 eine Auswahl kommen, ob du via PC Suite oder das N900 als Wechseldatenträger haben möchtest. Hier einfach als Wechseldatenträger auswählen und schon kannst du die Partition die unter /home/user/MyDocs gemountet ist mit Daten vom PC aus vollpacken.
Ähnliches gilt, wenn du es mittels PC Suite machst. Hierfür brauchst du allerdings die PC Software von Nokia.

2. SSH
OpenSSH installieren und mittels "ssh root@[ip vom N900]" auf das Gerät zugreifen. Ist das gleiche wie das Terminal, nur halt von "außen". Zusätzlich kannst du sFTP verwenden um Daten herumzuschubsen. Ggf. sinnvoll wäre es später ssh auf dem N900 so zu konfigurieren, dass man sich von root nicht einloggen darf und anstatt dessen sich einen weiteren Login-User anlegt. Das bringt zwar keine doppelte Sicherheit im Sinne von zwei verschiedenen Passwörtern (da es ja sudo gainroot gibt), allerdings ist der User "root" einfacher zu erraten als "mein_super_geheimer_eigener_login_name" Zwinkernd

3. VNC
VNC Server und Client installieren und schon kannst du die Oberfläche vom N900 am Rechner bewundern.

Für deine Belange reicht sicherlich Variante 1, da du vermutlich nur Kartendaten auf das Gerät kopieren möchtest.
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eastward2000
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« Antworten #2 am: 23.05.2011, 15:42:31 »

Danke, nein ich möchte nicht nur Kartendaten übertragen. Ich möchte ein Navigationssystem installieren und wie ich gelesen habe muss ich für die Übertragung auf das Gerät greifen können. Nur finde ich die IP-Adresse des N900 nicht raus.
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dpShaker
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« Antworten #3 am: 23.05.2011, 16:00:28 »

/sbin/ifconfig
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Jürgen
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« Antworten #4 am: 24.05.2011, 22:05:47 »

2. SSH

An der Stelle muß ich als Netzwerk-Depp mal meine Frage anhängen: Wenn ich ssh root@nokia-IP aufrufe, kommt die Meldung "Host key verification failed" und ich werde aufgefordert, in .ssh/known_hosts den korrekten host key einzutragen, um diese Meldung zu vermeiden.

Ich gehe davon aus dass "host key" diese ellenlange Folge aus Ziffern, Buchstaben und Doppelpunkten ist, die mir vom N900 als fingerprint zurückgemeldet wird - ist das richtig?

In welcher Form muß ich diesen fingerprint in .ssh/known_hosts eintragen - wenn ich diese Datei mit Vim öffne, sieht das sehr chaotisch da drin aus - einfach hinten dran hängen an alles was schon da steht? Und gehört die IP des N900 auch da rein?

Die anderen hosts, die ich gelegentlich von meinem Rechner aus anwähle, haben dyndns-Adressen und da wird wohl dieser key automatisch in known_hosts geschrieben.

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Die Schweine von heute sind die Schinken von morgen
virus190
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Harter Thüp


« Antworten #5 am: 24.05.2011, 22:13:04 »

Ich habs so gemacht:
http://meego.de/forum/howtos/195-howto-nokia-n900-unter-der-oberflaeche.html

Ging auch dann sehr einfach.

Oder ist das jetzt nicht das was du haben wolltesT? Lächelnd
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Jürgen
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« Antworten #6 am: 24.05.2011, 23:13:17 »

Nicht ganz. Ich vergaß zu erwähnen, dass neben meinem Handy auch mein Rechner mit Linux läuft, also nix Putty (und ich bin auch weit entfernt davon, alles schon zu wissen, wie der Mod in dem Forum Linuxern unterstellt - wie gesagt: Netzwerk-Depp Grinsend).

Jetzt wird's Zeit für die Kiste; ich befasse mich dann ein andermal damit.

Aber VNC habe ich heute auch zum ersten mal ausprobiert - das ist ja geil, sein Handy-Display am KDE-Desktop zu sehen und zu steuern!
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astromaus
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« Antworten #7 am: 25.05.2011, 07:22:40 »


An der Stelle muß ich als Netzwerk-Depp mal meine Frage anhängen: Wenn ich ssh root@nokia-IP aufrufe, kommt die Meldung "Host key verification failed" und ich werde aufgefordert, in .ssh/known_hosts den korrekten host key einzutragen, um diese Meldung zu vermeiden.


wenn ich diese meldung bekomme, lösche ich sämtliche einträge in der known_hosts datei (außer ich kann genau ausmachen, welcher eintrag passt, dann lösch ich nur den).
üblicherweise wird bei einer verbindung gefragt, ob der andere rechner vertrauenswürdig ist. das bestätigt man mit "yes", dann wird ein neuer eintrag in der known_hosts gemacht und alles ist wieder prima.

wenn du das n900 flashst kann es schon mal sein, dass sich die kennung ändert und ssh sich deshalb weigert zu verbinden. mir passiert das öfter, wenn ich nen PC neu aufgesetzt hab.
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Jürgen
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« Antworten #8 am: 25.05.2011, 09:20:15 »

Danke astromaus, das wird's sein. Ich habe mich nicht getraut, die known_hosts-Datei auszuräumen, obwohl genau dieser Vorschlag auch in der Fehlermeldung enthalten war.

Jetzt habe ich die ssh-Verbindung auch mal vom Rechner (auch Linux) bei meinem Arbeitgeber aus probiert mit entsprechend geänderter IP und da funktioniert es. Theoretisch jedenfalls. Dort - und dann sicher auch zu Hause mit frisch gelöschter known_hosts-Datei - werde ich allerdings nach einem Passwort gefragt, das ich m.W. nie vergeben habe.

Nach dem, was ich bis jetzt darüber gelesen habe, müsste ich auf dem N900 openSSH entfernen und neu installieren mit Passwortvergabe, oder kann ich dieses Passwort irgendwo nachschlagen?
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dpShaker
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« Antworten #9 am: 25.05.2011, 09:29:25 »

Ich gehe davon aus dass "host key" diese ellenlange Folge aus Ziffern, Buchstaben und Doppelpunkten ist, die mir vom N900 als fingerprint zurückgemeldet wird - ist das richtig?


ja, ist es..

In welcher Form muß ich diesen fingerprint in .ssh/known_hosts eintragen - wenn ich diese Datei mit Vim öffne, sieht das sehr chaotisch da drin aus - einfach hinten dran hängen an alles was schon da steht? Und gehört die IP des N900 auch da rein?


Chaotisch liegt wohl hier im Auge des Betrachters Zwinkernd


Die anderen hosts, die ich gelegentlich von meinem Rechner aus anwähle, haben dyndns-Adressen und da wird wohl dieser key automatisch in known_hosts geschrieben.


Nope, beim ersten mal hast du gesagt er soll unter deiner DynDNS Adresse den Key ablegen. Da die known_hosts auch auf Hostname-basis arbeitet, ist somit der Eintrag gültig gewesen

wenn ich diese meldung bekomme, lösche ich sämtliche einträge in der known_hosts datei (außer ich kann genau ausmachen, welcher eintrag passt, dann lösch ich nur den).


Was ich nicht empfehlen würde. Damit hebelst du die Schutzfunktion, die dir die known_hosts geben soll, aus, indem du alle als bereits vertrauenswürdig eingestuften SSH Rechner löschst. Beim neu verbinden kommt dann die Abfrage und ich wette du überprüfst nicht, ob der Fingerprint auch gültig ist. Somit wird schnell einfach "yes" eingegeben und schon hat Mellory all deine geheimen Daten inkl. Passwort Zwinkernd

Wie es richtig geht: http://gablog.eu/online/node/35

Jetzt habe ich die ssh-Verbindung auch mal vom Rechner (auch Linux) bei meinem Arbeitgeber aus probiert mit entsprechend geänderter IP und da funktioniert es. Theoretisch jedenfalls. Dort - und dann sicher auch zu Hause mit frisch gelöschter known_hosts-Datei - werde ich allerdings nach einem Passwort gefragt, das ich m.W. nie vergeben habe.

Nach dem, was ich bis jetzt darüber gelesen habe, müsste ich auf dem N900 openSSH entfernen und neu installieren mit Passwortvergabe, oder kann ich dieses Passwort irgendwo nachschlagen?


Du hast das Passwort bei der OpenSSH Installation vergeben. Ändern geht mittels:

sudo gainroot
passwd

auf dem N900.
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« Antworten #10 am: 25.05.2011, 10:51:13 »

Du hast das Passwort bei der OpenSSH Installation vergeben.

Recht hast Du! Und was noch besser ist, es ist mir wieder eingefallen - jetzt geht's wie's Brezelbacken, danke!
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astromaus
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« Antworten #11 am: 25.05.2011, 15:56:14 »


Wie es richtig geht: http://gablog.eu/online/node/35



der link funktioniert nicht.

üblicherweise weiß ich genau, mit welchen PCs ich mich verbinde und woran es liegt, dass da mal was nicht passt.
meist steht der betreffende PC auch neben mir.   Zwinkernd

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dpShaker
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« Antworten #12 am: 25.05.2011, 16:11:08 »

Bei mir funktioniert er?!

Aber zur Vollständigkeit:

ssh-keygen -R hostname

löscht einen Key aus der Datei.

Wie auch immer: Es geht bei der ganzen Sache nicht darum, dass du weisst mit welchem Rechner du dich verbindest, sondern dass du sicherstellen kannst, dass das verwendete Verschlüsselungszertifikat als vertrauenswürdig eingestuft ist. Sollte sich das Zertifikat nämlich von heute auf morgen ohne dein (ich gehe jetzt einmal von einem von dir administrierten System aus) bewusstes Zutun ändern, kannst du davon ausgehen, dass ein Angreifer den Server kompromitiert hat bzw. sich ein anderer Rechner als dein Server ausgibt und dieser eine Man-In-The-Middle Attacke durchgeführt.

Sicherlich mag das bei privaten Daten usw. alles von der Kritikalität und den Auswirkungen her recht niedrig, wenn auch ärgerlich von den Betroffenen, erscheinen, bei Serversystemen, die aber eine hohe Sicherheit aufweisen müssen, sieht die Sache schon wieder anders aus.
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« Antworten #13 am: 25.05.2011, 22:40:30 »

So, dem Link von dpShaker folgend habe ich nun mittels

$ ssh-keyscan -t rsa,dsa hostname

den Schlüssel zum N900 anzeigen lassen, den ganzen Schwebbel kopiert und in known_hosts beherzt einfach hinter die bestehenden Einträge eingefügt. Jetzt kommt kein Gemecker mehr, die ssh-Verbindung steht und der Sicherheit habe ich so hoffentlich auch Genüge getan. Danke nochmal für alle Hinweise.

Apropos Sicherheit: der o.g. Link lässt in meinem Firefox-Addon namens WOT den Alarm losgehen, die Seite sei nicht vertrauenswürdig - vielleicht funktioniert es deshalb bei atromaus gar nicht?

Im Übrigen hoffe ich, der Threadersteller hat aus diesem Ausflug auch etwas Nutzen ziehen können...
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astromaus
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« Antworten #14 am: 26.05.2011, 08:12:43 »


ssh-keygen -R hostname

löscht einen Key aus der Datei.

Wie auch immer: Es geht bei der ganzen Sache nicht darum, dass du weisst mit welchem Rechner du dich verbindest, sondern dass du sicherstellen kannst, dass das verwendete Verschlüsselungszertifikat als vertrauenswürdig eingestuft ist. Sollte sich das Zertifikat nämlich von heute auf morgen ohne dein (ich gehe jetzt einmal von einem von dir administrierten System aus) bewusstes Zutun ändern, kannst du davon ausgehen, dass ein Angreifer den Server kompromitiert hat bzw. sich ein anderer Rechner als dein Server ausgibt und dieser eine Man-In-The-Middle Attacke durchgeführt.

Sicherlich mag das bei privaten Daten usw. alles von der Kritikalität und den Auswirkungen her recht niedrig, wenn auch ärgerlich von den Betroffenen, erscheinen, bei Serversystemen, die aber eine hohe Sicherheit aufweisen müssen, sieht die Sache schon wieder anders aus.

Du hast sicher recht :-)
Ich werd mir das oben mal merken, dann brauch ich nicht immer den radikalen weg zu gehen, danke :-)

Ich bin ja auch nur Linux-User und "administriere" maximal kleine privatrechner, keine Server. Wenn da also irgendwas schief geht, ist das, wie du schon sagtest, für mich ärgerlich, aber es hat keine weitreichenden Folgen für andere.
Für größere Probleme hab ich jemanden, der sich damit auskennt Lächelnd
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